Auswirkungen einer Schlafapnoe

08.06.2017 10:46

Eine unbehandelte obstruktive Schlafapnoe kann die Lebensqualität und auch die erwartete Lebensdauer von Betroffenen mindern.

Da es durch die nächtlichen Atemaussetzer zu einer Sauerstoffunterversorgung des Gehirns kommt, können negative Auswirkungen auf das Herz-/Kreislaufsystem, wie z.B. Bluthochdruck oder ein erhöhtes Risiko eines Herzinfarktes, die Folge sein. Auch das Diabetes-Risiko steigt an, da der Körper infolge der Atemaussetzer Stresshormone ausschüttet, die den Blutdruck erhöhen und die Insulinproduktion hemmen. Der Blutzuckerspiegel befindet sich daher dauerhaft auf einem sehr hohen Niveau. Schlafapnoiker leiden zudem häufig an Sodbrennen. Die Verengung der oberen Atemwege bewirken eine Art Unterdruck, wodurch Magensäure beim Einatmen nach oben aufsteigen kann und in Kontakt mit den Schleimhäuten kommt. Hierdurch entsteht das schmerzliche Brennen in der Brust. Auch Potenzprobleme und sexuelle Lustlosigkeit sowohl bei Männern als auch bei Frauen können die Folge sein. Letztlich führt die obstruktive Schlafapnoe dazu, dass man am nächsten Morgen unausgeschlafen ist und sich gerädert fühlt. Die Konzentrationsfähigkeit wird in Mitleidenschaft gezogen und das Risiko eines Sekundenschlafs erhöht. Die Gefahr eines Autounfalls wird dadurch gesteigert.

Die aufgezeigten Punkte verdeutlichen, wie schwerwiegend sich eine obstruktive Schlafapnoe auswirken kann. Bei Verdacht sollte daher unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden.


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